
🔧 Testbericht: Hama Smartes Heizkörperthermostat im Langzeittest 2026
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Einleitung: Hama als Preis-Leistungs-Sieger?
Die Marke Hama ist für preiswerte und praktische Technikprodukte bekannt – von Kabeln über Steckdosenleisten bis hin zu Smart-Home-Geräten. Mit dem Hama Smart Heizkörperthermostat bietet das Unternehmen eine besonders günstige Alternative zu den bekannten Marken wie tado° oder Netatmo.
Ich habe das Hama Thermostat zwei Monate lang getestet. Hier erfährst du, ob sich die günstige Lösung auch im Alltag bewährt.
Design & Verarbeitung
Das Thermostat ist schlicht und eher funktional gestaltet:
- Weißes Kunststoffgehäuse.
- Kleines, aber gut ablesbares LCD-Display.
- Drehknopf für manuelle Temperaturänderungen.
Die Verarbeitung ist in Ordnung, aber man merkt den Preisunterschied: Das Plastik wirkt nicht ganz so hochwertig wie bei Premium-Herstellern. Dennoch stabil genug für den Alltagsgebrauch.
Installation & Einrichtung
Die Installation war unkompliziert und ohne zusätzliches Gateway möglich – ein klarer Pluspunkt:
- Altes Thermostat abschrauben.
- Hama Thermostat montieren, Adapter nutzen.
- Batterien einsetzen.
- Über die Hama Smart Home App mit WLAN verbinden.
Besonders angenehm: Das Thermostat verbindet sich direkt mit dem WLAN – kein separater Hub notwendig.
Nach ca. 10 Minuten war das Gerät einsatzbereit.
Funktionsumfang
Das Hama Thermostat bietet die wichtigsten Standardfunktionen:
- App-Steuerung über die Hama Smart Home App.
- Heizpläne pro Raum.
- Manuelle Steuerung am Gerät.
- Fenster-offen-Erkennung (per Temperaturabfall).
- Boost-Funktion.
- Sprachsteuerung über Alexa und Google Assistant.
Es fehlen einige Komfortfunktionen wie Geofencing oder tiefergehende Automatisierungen, die Premium-Geräte bieten.
App & Benutzererfahrung
Die Hama Smart Home App ist funktional und einfach zu bedienen.
- Heizpläne lassen sich in wenigen Schritten erstellen.
- Temperaturänderungen funktionieren schnell und zuverlässig.
- Oberfläche wirkt übersichtlich, wenn auch nicht so modern wie bei Netatmo oder tado°.
Im Test lief die App stabil, ohne Abstürze oder Verbindungsprobleme.
Smart-Home-Integration
Das Hama Thermostat ist kompatibel mit:
- Alexa
- Google Assistant
Die Sprachsteuerung funktionierte zuverlässig – Befehle wie „Alexa, stelle die Heizung im Schlafzimmer auf 22 Grad“ wurden schnell umgesetzt.
Eine Integration in komplexere Systeme (HomeKit, Homematic, Bosch) ist jedoch nicht vorgesehen.
Persönliche Langzeiterfahrungen (2 Monate)
Im Alltag funktionierte das Thermostat solide:
- Heizpläne wurden zuverlässig eingehalten.
- Fenster-offen-Erkennung funktionierte, allerdings mit leichter Verzögerung.
- Boost-Funktion praktisch für schnelles Aufheizen.
- Batterielaufzeit nach 3 Monaten noch bei 85 %.
Kleine Kritikpunkte:
- Verarbeitung etwas einfach.
- Funktionsumfang im Vergleich begrenzt.
- Für Smart-Home-Power-User nicht geeignet.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile:
- Sehr günstiger Preis (~39,95 €)
- Direkte WLAN-Anbindung, kein Hub nötig
- Einfache Installation
- Solide App
- Sprachsteuerung über Alexa & Google
Nachteile:
- Verarbeitung eher einfach
- Keine Geofencing-Funktion
- Wenig Automatisierungsmöglichkeiten
- App schlicht, nicht sehr modern
Preis-Leistungs-Verhältnis
Für knapp 40 € ist das Hama Thermostat ein echtes Schnäppchen.
Es bietet die wichtigsten Funktionen, läuft stabil und benötigt keinen zusätzlichen Hub.
Für Einsteiger und preisbewusste Nutzer ist es eine gute Wahl – für anspruchsvollere Smart-Home-Szenarien ist es jedoch zu eingeschränkt.
Fazit: Ideal für Einsteiger und Sparfüchse
Das Hama Smart Heizkörperthermostat ist eine günstige und funktionale Lösung für alle, die smarte Heizungssteuerung ausprobieren möchten, ohne viel Geld zu investieren.
Im Vergleich mit tado° oder Netatmo fehlen Komfort-Features, dafür punktet Hama mit Preis und Einfachheit.
