
🔧 Testbericht: Eurotronic Comet DECT im Langzeittest 2026
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Einleitung: Eurotronic als Pionier bei DECT-Thermostaten
Die Firma Eurotronic gehört zu den ersten Anbietern smarter Heizkörperthermostate in Deutschland. Besonders bekannt ist das Modell Comet DECT, das speziell für die Integration mit der FRITZ!Box entwickelt wurde.
Ich habe das Thermostat über 3 Monate im Alltag getestet – und geprüft, ob es 2025 noch mit den neueren Modellen mithalten kann.
Design & Verarbeitung
Das Comet DECT Thermostat hat ein eher technisches, funktionales Design:
- Weißes Kunststoffgehäuse, rechteckig.
- Großes LCD-Display mit Temperaturanzeige.
- Seitliche Knöpfe für manuelle Bedienung.
Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht so hochwertig wie bei Premium-Marken. Das Display ist gut ablesbar, allerdings nicht hinterleuchtet – bei schlechten Lichtverhältnissen etwas schwerer zu lesen.
Installation & Einrichtung
Die Installation war unkompliziert:
- Altes Thermostat entfernen.
- Comet DECT anschrauben, Adapter nutzen.
- Batterien einsetzen.
- Am Gerät die Anmeldung starten.
- An der FRITZ!Box DECT-Taste drücken.
Nach wenigen Sekunden war die Verbindung hergestellt – ganz ohne zusätzliche Bridge.
💡 Vorteil: Wer bereits eine FRITZ!Box nutzt, braucht keine zusätzliche Hardware.
Funktionsumfang
Das Comet DECT bietet die wichtigsten Basisfunktionen:
- Heizpläne über die FRITZ!Box-Oberfläche einstellbar.
- Manuelle Steuerung über Knöpfe.
- Boost-Funktion für schnelles Aufheizen.
- Fenster-offen-Erkennung (temperaturbasiert).
- Einfache Integration ins FRITZ!Box-Smart-Home-System.
Allerdings fehlen Komfort-Features wie Geofencing oder erweiterte Automatisierungen.
Steuerung über die FRITZ!Box
Die Steuerung erfolgt über die FRITZ!Box-Weboberfläche.
- Heizpläne lassen sich dort erstellen.
- Temperaturen können eingestellt werden.
- Energieberichte sind einsehbar.
Eine App gibt es nicht direkt von Eurotronic – stattdessen läuft alles über die FRITZ!Box oder die FRITZ!App Smart Home von AVM.
Smart-Home-Integration
Das Thermostat arbeitet über DECT-ULE und ist damit kompatibel mit:
- FRITZ!Box Smart Home
- FRITZ!App Smart Home
Sprachassistenten wie Alexa lassen sich nur über Umwege einbinden. Für Nutzer, die eine einfache Lösung ohne Cloud wollen, ist das jedoch ein Vorteil.
Persönliche Langzeiterfahrungen (3 Monate)
Im Alltag funktionierte das Comet DECT solide:
- Heizpläne wurden zuverlässig umgesetzt.
- Verbindung zur FRITZ!Box war stabil.
- Batterielaufzeit nach 3 Monaten noch bei 85 %.
Kritikpunkte:
- Keine moderne App-Steuerung.
- Fenster-offen-Erkennung reagierte manchmal träge.
- Design etwas altbacken im Vergleich zu neueren Modellen.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile:
- Sehr günstiger Preis (~39,90 €)
- Keine Bridge notwendig, direkte FRITZ!Box-Integration
- Einfache Installation
- Solide Grundfunktionen
- Lange Batterielaufzeit
Nachteile:
- Kein modernes App-Interface
- Eingeschränkte Smart-Home-Integration
- Optisch nicht mehr zeitgemäß
- Fenster-offen-Erkennung ungenau
Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit unter 40 € gehört das Comet DECT zu den günstigsten smarten Thermostaten.
Für Nutzer mit FRITZ!Box ist es eine sehr preiswerte Lösung.
Allerdings muss man Abstriche beim Komfort und der Bedienung machen.
Fazit: Günstig und einfach – aber veraltet
Das Eurotronic Comet DECT ist ein günstiges Einstiegsmodell für Nutzer, die bereits eine FRITZ!Box besitzen.
Es erfüllt seinen Zweck zuverlässig, bietet aber weniger Komfort als moderne Lösungen.
Wer ein einfaches Thermostat ohne viel Schnickschnack sucht, wird hier fündig – für Design- oder Komfortliebhaber sind Alternativen wie tado° oder Netatmo die bessere Wahl.
